Briancon 2010


 

 

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Die anfahrbaren Hochpunkte der Alpen und die kuriosesten Gebirgsstrecken zwischen Wien und Marseille für sportlich-touristisch eingestellte Auto- und Zweiradfahrer. Länderweises Farbleitsystem, Symbole für Schotterpisten, mit Maut- oder Fahrverbotssymbolen gekennzeichnete Strecken. Das Bordbuch für Alpenfahrer mit Auto, SUV, Geländewagen, Straßenmotorrad, Enduro, Quad, ATV, Kleinbus, Wohnmobil, Caravan, Reisebus, Sportrad, Mountainbike.
 

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Das international bewährte Standardwerk für sportlich-touristisch eingestellte Auto- und Zweiradfahrer! Aus der Vielzahl anfahrbarer Hochpunkte innerhalb des weiten Alpenbogens von Wien bis Marseille wurden die 640 interessantesten Hochstraßen und Ziele gewählt, sowohl asphaltierte als auch geschotterte Strecken berücksichtigt. Detailliert beschrieben werden alle landschaftlich besonders reizvollen Touristen- und Panoramastraßen, die letzten"wilden Pässe", ehem. Militärsträßchen, Schluchtstrecken und sonstigen kuriosen Fahrwege im Gebirge. Schilderung der Wegverhältnisse und aktuellen Zustände. Die Bewertung der fahrtechnischen Schwierigkeiten erfolgt in differenzierter Weise nach der Denzel-Alpenstraßen-Skala.

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Dieses Buch zeigt Ihnen auf detaillierte du informative Weise die 100 schönsten Pass- Strassen der gesamten Alpen. Zu jeder Route gehört ein ausführlicher Beschrieb, ein Kartenausschnitt im Massstab 1: 300.000 und ein Kurzcheck mit Höhe, Länge und Schwierigkeitsgrad des jeweiligen Passes.

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Es ist schon ein Weilchen her, dass sich Kaiser Karl V. die höchst philosophische Frage stellte, ob das Pferd Teil des Reiters sei oder der Reiter ein Teil des Pferdes. Die Frage selbst ist heute wieder interessant, aber die meisten der Jungs und Mädels mit den Integralhelmen wissen freilich längst die Antwort: Nur wenn Mensch und Maschine eine Einheit bilden, fährt man schnell, sicher und vor allem gut Motorrad. Doch das was so spielerisch-leicht aussieht, ist in Wirklichkeit eine höchst komplexe Angelegenheit, die ein unglaublich hohes Maß an Koordination, Konzentration und Anpassungsfähigkeit erfordert. Bernt Spiegel zeigt in seinem Buch, wie man die Einheit von Fahrer und Maschine wirklich erreicht. Diese "ganz andere Fahrschule" beschreibt auch die Grundlagen der Fahrphysik, wie man ein perfektes Fahrertraining aufbaut und seine Fähigkeiten im Sattel realistisch einschätzt.
Denn auch das ist klar: Gutes Motorradfahren fängt immer im Kopf an.
F.A.Z.-Besprechung
Zur Verfügung gestellt von der F.A.Z.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.12.1998

Die bessere Hälfte?

Ein gescheites Buch übers Motorradfahren? Uneingeschränkt ja, wenn Bernt Spiegel der Autor ist: Professor, Verhaltensforscher, Psychologe, nicht nur exzellenter Motorradfahrer, sondern Instruktor in vielen Perfektionskursen. Ein solcher Mann kann den Bikern auf ganz unübliche Weise die Augen öffnen. Und er tut es in seinem Buch "Die obere Hälfte des Motorrads" mit dem Untertitel "Vom Gebrauch der Werkzeuge als künstliche Organe", an dem er lange und immer wieder verbessernd geschrieben hat. Man muß sich freilich einlassen wollen auf die Argumentationsketten, mit denen Spiegel die vordergründige Beziehung Mensch-Motorrad angeht. Belohnt wird man mit einer bei aller Wissenschaftlichkeit lockeren, freundschaftlich erklärenden, aber nie belehrenden Darstellung. Am Anfang steht die Verwunderung darüber, daß der Mensch überhaupt Motorrad fahren, also eine so komplexe und die Koordination so vieler Sinne und Bewegungen erfordernde Tätigkeit ausüben kann. Obwohl das Motorrad in dem Buch als Exempel im Mittelpunkt steht, kann man an seine Stelle auch jedes ähnlich schwierig zu handhabende "Werkzeug" setzen, sei es ein Klavier, sei es ein Tennisschläger. Spiegel legt dar, wie sich Kopf und Bauch, "Ichperson" und "Tiefenperson" bei der Bewältigung der Aufgaben gegenseitig helfen, wie es dem Fahrer auf dem Weg zur Perfektion gelingt, immer mehr Handlungen an die "Tiefenperson" zu delegieren und Vertrauen in ihre Leistung zu gewinnen, statt ihr durch Bewußtmachen dessen, was er tut, störend und bis zur Selbstblockade dreinzureden. Er weckt aber auch Aufmerksamkeit für die "Schnittstellenverschiebung", die den menschlichen Organismus und seine Sensorik sozusagen ins Werkzeug hinein verlängert: beim Motorrad bis in die Aufstandsflächen der beiden Reifen. Der Fahrer "spürt" die Straße, als ob er selbst - und nicht die Maschine - direkten Kontakt mit ihr hätte. So wird die "obere Hälfte des Motorrads", der Mensch also, nach Spiegels plastischer Wortwahl "vom Ladegut zum Einbauteil". Der Autor bleibt bei Beschreibung und Interpretation aber nicht stehen. Für jeden Motorradfahrer wertvoll sind seine Ratschläge zum besseren, bewußteren Fahren. Das fängt beim Fehlerzählen als Mittel zur Selbstbeobachtung und -kritik an und führt bis zu konkreten Anleitungen, wie man Reaktionen mental einüben kann, bevor man sie - hoffentlich nie - in einer gefährlichen Situation auf der Straße braucht.

GEROLD LINGNAU.

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Wenn es im Bereich Motorrad-Fahrtechnik einen Klassiker gibt, so ist es »der Spiegel«. Während aber das im Jahr 1999 zum ersten Mal erschienene Werk »Die obere Hälfte des Motorrads« eher theoretisch ausgerichtet ist, widmet sich dieser neue Titel vor allem den praktischen Tipps und Tricks für den Motorradfahrer. Aus diesem Grund sind der Neuerscheinung auch Übungskärtchen beigegeben, die der Motorradfahrer für das tägliche Training nutzen kann. Die verschiedenen, vom Autor kommentierten und auf ihren Nutzen hin analysierten Übungen lassen sich problemlos nachvollziehen und steigern so nicht nur die Beherrschung der Maschine, sondern auch - nicht zuletzt - den Spaß auf der Straße.
F.A.Z.-Besprechung
Zur Verfügung gestellt von der F.A.Z.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.12.1998

Die bessere Hälfte?

Ein gescheites Buch übers Motorradfahren? Uneingeschränkt ja, wenn Bernt Spiegel der Autor ist: Professor, Verhaltensforscher, Psychologe, nicht nur exzellenter Motorradfahrer, sondern Instruktor in vielen Perfektionskursen. Ein solcher Mann kann den Bikern auf ganz unübliche Weise die Augen öffnen. Und er tut es in seinem Buch "Die obere Hälfte des Motorrads" mit dem Untertitel "Vom Gebrauch der Werkzeuge als künstliche Organe", an dem er lange und immer wieder verbessernd geschrieben hat. Man muß sich freilich einlassen wollen auf die Argumentationsketten, mit denen Spiegel die vordergründige Beziehung Mensch-Motorrad angeht. Belohnt wird man mit einer bei aller Wissenschaftlichkeit lockeren, freundschaftlich erklärenden, aber nie belehrenden Darstellung. Am Anfang steht die Verwunderung darüber, daß der Mensch überhaupt Motorrad fahren, also eine so komplexe und die Koordination so vieler Sinne und Bewegungen erfordernde Tätigkeit ausüben kann. Obwohl das Motorrad in dem Buch als Exempel im Mittelpunkt steht, kann man an seine Stelle auch jedes ähnlich schwierig zu handhabende "Werkzeug" setzen, sei es ein Klavier, sei es ein Tennisschläger. Spiegel legt dar, wie sich Kopf und Bauch, "Ichperson" und "Tiefenperson" bei der Bewältigung der Aufgaben gegenseitig helfen, wie es dem Fahrer auf dem Weg zur Perfektion gelingt, immer mehr Handlungen an die "Tiefenperson" zu delegieren und Vertrauen in ihre Leistung zu gewinnen, statt ihr durch Bewußtmachen dessen, was er tut, störend und bis zur Selbstblockade dreinzureden. Er weckt aber auch Aufmerksamkeit für die "Schnittstellenverschiebung", die den menschlichen Organismus und seine Sensorik sozusagen ins Werkzeug hinein verlängert: beim Motorrad bis in die Aufstandsflächen der beiden Reifen. Der Fahrer "spürt" die Straße, als ob er selbst - und nicht die Maschine - direkten Kontakt mit ihr hätte. So wird die "obere Hälfte des Motorrads", der Mensch also, nach Spiegels plastischer Wortwahl "vom Ladegut zum Einbauteil". Der Autor bleibt bei Beschreibung und Interpretation aber nicht stehen. Für jeden Motorradfahrer wertvoll sind seine Ratschläge zum besseren, bewußteren Fahren. Das fängt beim Fehlerzählen als Mittel zur Selbstbeobachtung und -kritik an und führt bis zu konkreten Anleitungen, wie man Reaktionen mental einüben kann, bevor man sie - hoffentlich nie - in einer gefährlichen Situation auf der Straße braucht.

GEROLD LINGNAU.
 

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Der hier präsentierte Nachfolgeband des ersten, schon ungemein erfolgreichen Pässe-Buches ist noch besser und noch dicker geraten. Das Standardwerk stellt 100 Pässe im gesamten Alpenraum in Wort und Bild vor. Ob Stilfser Joch, Galibier oder Falzarego - kein Highlight fehlt. Auf 192 Seiten zeigen wir Ihnen, wo es in Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz lang geht. Jeder einzelne Pass wird ausführlich beschrieben. Ein Kurz-Check mit Höhe, Länge und Schwierigkeitsgrad sorgt für den nötigen Überblick. Der Clou: Zu jedem Pass gibt es einen original Kartenausschnitt im Maßstab 1:300.000. Eine Tabelle mit einer Übersicht aller Pässe rundet das Buch ab.Amazon-Rezension:»Dieses Buch stellt eine wirklich gute Übersicht der wichtigsten und interessantesten Alpenpässe dar. Das Buch ist gut sortiert nach den Alpenländern. Jeder Pass ist auf 2 Seiten mit Kartenausschnitt, Kurzzusammenfassung, Photos und einer kleinen Erläuterung dargestellt. Hilfreich für Anfänger sind evtl. die Hinweise auf Schwierigkeitsgrad und Straßenbeschaffenheit. Jeweils im Anhang eines Alpenlandes findet sich eine kleine Hotel- bzw. Pensionsübersicht.Fazit: Das Buch ist eine ideale Planungsgrundlage für alle diejenigen, die eine Pässe-Tour antreten wollen. Die Auswahl der Pässe als die 100 schönsten kann ich nur bestätigen!«